Tipps & Tricks rund ums Wohnen

Rauchwarnmelder Mustercheckliste DIN 14676

Wir haben die DIN 14676 als Mustercheckliste für Sie zusammengefasst.

Richtiges Heizen

Richtiges Heizen fängt bereits beim Wissen über das optimale, behagliche Raumklima an. In der Regel wird als behagliches Raumklima eine Temperatur von ca. 19 bis 22 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit zwischen 35 und 60 % empfunden.

Natürlich möchten wir nicht, dass Sie in Ihren eigenen 4 Wänden frieren, aber bedenken Sie:  eine nur um 1°C höhere Raumtemperatur verursacht rund 6 % mehr Heizenergieaufwand! Und bei einer Reduzierung der Temperatur in Wohnräumen von 23°C auf „nur“ 20°C, können Sie bereits etwa 15 bis 20 % Ihrer Energiekosten einsparen.

Die Raumluft sollte jedoch während der Zeiten, in denen Sie nicht heizen, beispielsweise nachts oder während Ihrer Arbetiszeit nie unter 15°C fallen. Feuchtigkeit kann dann vor allem an den Fenstern aber auch an den Wänden kondensieren und so in die Bausubstanz dringen.

Grundsätzlich gilt als Faustregel: je kühler ein Raum – desto öfter muss er gelüftet werden!

Als optimale Temperatur sollte die Temperatur im Wohnzimmer bei 20 °C bis 22°C liegen, in der Küche zwischen 19 °C und 20°C (hier geben Herd und Kühlschrank zusätzliche Wärme ab) und im Schlafzimmer sorgen 18 °C für einen angenehmen Schlaf.

Beachten Sie außerdem, dass kühle Räume nie mit der Luft aus wärmeren Räumen mitbeheizt werden sollten. Meist gelangt dabei nur wenig Wärme, aber viel Feuchtigkeit in den kühleren Raum.

Sie sollten die Innentüren immer geschlossen halten!

Die relative Luftfeuchtigkeit sollte einen Wert von 60 % nur kurzfristig überschreiten.

Bedenken Sie: eine Person gibt pro Tag rund 3 bis 4 Liter Wasser in Form von Wasserdampf an die Umgebungsluft ab.

Richtiges Lüften

Lüften Sie mindestens 2 bis 4mal täglich für etwa 5 Minuten! Vor allem nach dem Kochen, Duschen, beim Aufstehen und nach dem Fussbodenwischen sollten Sie Stoßlüften, um die feuchte Luft nach draußen zu transportieren. Stoßlüften bedeutet: Fenster auf, Türen zu, sobald die Raumluft kalt ist, Fenster schließen! Auf keinen Fall sollte so lange gelüftet werden, dass Inventar und Wände auskühlen! Vermeiden Sie gekippte Fenster! Drehen Sie während des Stoßlüftens die Heizkörper ab!

Sorgen Sie im Raum für ausreichende Luftzirkulation. Sie vermeiden unschöne schimmlige Überraschungen, wenn Sie Schränke und größere Möbelstücke nach Möglichkeit nicht an Außenwände stellen. Lässt es sich nicht vermeiden, sollten Sie diese mindestens 10 cm von der Wand wegrücken!

Auch Ihre Heizkörper sollten nicht durch Verkleidungen, schwere Vorhänge und Möbelstücke verstellt sein!